A.R.T. Kultour
Andreas Rickenbrock

IBA Tour Industriekultur Landmarken Kunst



IBA
Die Internationale Bauausstellung:



IBA - Tour


  • Solarenergie und innovative Technologie sind die Leitthemen des Technologiezentrums im Süden der Gelsenkirchener Innenstadt. Ziel es ist, eine überregional bedeutende Adresse für zukunftsweisende Forschung und Entwicklung zu etablieren. Das Gebäude auf dem Gelände eines demontierten Gußstahlwerks ist geprägt von einer 300 m langen Glasgalerie, die als Erschließungsachse für die angegliederten Arbeitsbereiche dient. Auf dem Dach befindet sich ein 210 kW/Peak Photovoltaik-Kraftwerk, das zusammen mit passiver Nutzung von Sonnenenergie umweltfreundliche Klimatisierung und Stromversorgung sichert. Auf dem angrenzenden Gelände der ehemaligen Zeche Rheinelbe beherbergen die sanierten Bestandsgebäude die Fortbildungsakademie des Landes NRW, ein Gründerzentrum und eine Forststation.


  • 11.00 Uhr Siedlung Schüngelberg

    Die Gelsenkirchener Bergarbeitersiedlung Schüngelberg entstand vor über 70 Jahren als arbeitsplatznahe "Gartenstadtsiedlung". Mit ihren grünen Innenhöfen ist sie seitdem das Zuhause vieler "auf Hugo" (mittlerweile geschlossene Zeche) beschäftigter Bergleute - Deutscher und Türken. Kernstück des Projektes ist die Erneuerung des ursprünglich "totgesagten" Siedlungsstandortes zwischen Zeche, Halde und Zechenbahn. Dazu gehört zum einen die denkmalgerechte Modernisierung der bestehenden 308 Bergarbeiterwohnungen, zum anderen der ergänzende Neubau von weiteren 205 Wohnungen, einer 3-zügigen Kindertagesstätte und einer neuen Siedlungsmitte. Eine Besonderheit stellt das Regenwasserkonzept in der Siedlung dar: Regenwasser wird von den Dachflächen in ein sogenanntes "Mulden-Rigolen-System" geleitet, das seiner Speicherung und Ableitung in den Lanferbach dient. In den Gärten kann das Wasser zum Teil versickern und den am Rande der Siedlung verlaufenden Lanferbach mit Reinwasser versorgen. Auch die Straßen- und Wegeentwässerung wird nach einer Vorreinigung dem Wasserlauf zugeführt. Die Ruhrkohle AG wird die Halde Rungenberg in unmittelbarer Nähe der Siedlung als Erholungs- und Freizeitbereich für die Anwohner nutzbar machen. Mit dem Architekten Keller wurde die geometrische Form einer Doppelpyramide für einen Teil der Halde entwickelt.


  • 12.30 Uhr Zeche Zollverein Schacht XII

    Zollverein XII wurde 1932 als leistungsstärkste Zeche der Welt in Betrieb genommen, ein Prestige-Projekt der Vereinigten Stahlwerke AG. Heute steht das gesamte Bauhaus-Ensemble unter Denkmalschutz und Zollverein ist auf dem Weg, die ehemalige Nutzung weiter zu schildern und gleichzeitig ein Kunst-, Kulturzentrum von europaweiter Bedeutung zu entwickeln. Das ehemaligen Kesselhaus der Zeche ist nach Umbauten von Sir Norman Foster und Partner zum Sitz des Designzentrums NRW geworden. Ein industriegeschichtlicher Denkmalpfad führt durch die Übertagegebäude und lässt die Arbeitswelt von Bergleuten erleben.


  • 14.00 Uhr Dienstleistungspark Innenhafen, Duisburg

    Unter Einbeziehung der alten Speicher- und Mühlengebäude entsteht am Duisburger Getreidehafen ein neues Dienstleistungs- und Wohngebiet, orientiert am Leitthema "Wohnen und Arbeiten am Wasser". Dieses reaktivierte, absolut zentral gelegene Areal beinhaltet anspruchsvollen Wohnungsneubau an Grachten gelegen. Ein Altenpflegeheim und ein Jüdisches Gemeindezentrum bilden in Verbindung mit dem Altstadtpark einen neuen Stadtteil mit einprägsamer Atmosphäre. In die ehemalige Küppersmühle ist die Kunstsammlung Hans Grothe eingezogen.


  • 15.30 Uhr Landschaftspark Duisburg Nord, Duisburg

    Wo August Thyssen zu Beginn des Jahrhunderts den Grundstein für sein Eisen- und Stahlimperium legte, entsteht heute ein vielgestaltiger Park. Während eine artenreiche Natur ihren Lebensraum auf 250 ha Industriegelände zurückerobert, belebt sich auch das 1985 stillgelegte Hochofenwerk neu: Kletterer mühen sich an den Wänden der ehemaligen Erzbunker, Taucher erforschen geflutete Kellersysteme, kulturelle Veranstaltungen finden im industriellen Ambiente statt. Freitags-, Samstags- und Sonntagnachts verwandelt die Installation des Engländers Jonathan Park den Hochofenkomplex in eine faszinierende, begehbare Lichtskulptur.


  • 17.00 Uhr Ende


Zur IBA Tour Zur Route Industriekultur Zur Route Landmarken Kunst


© 2006 Andreas Rickenbrock Touristik, Bochum