A.R.T. Kultour
Andreas Rickenbrock

IBA Tour Industriekultur Landmarken Kunst



Route Industriekultur:


Tour zur Route Industriekultur


  • Wo August Thyssen zu Beginn des Jahrhunderts den Grundstein für sein Eisen- und Stahlimperium legte, entsteht heute ein vielgestaltiger Park. Während eine artenreiche Natur ihren Lebensraum auf 250 ha Industriegelände zurückerobert, belebt sich auch das 1985 stillgelegte Hochofenwerk neu: Kletterer mühen sich an den Wänden der ehemaligen Erzbunker, Taucher erforschen geflutete Kellersysteme, kulturelle Veranstaltungen finden im industriellen Ambiente statt. Freitags-, Samstags- und Sonntagnachts verwandelt die Installation des Engländers Jonathan Park den Hochofenkomplex in eine faszinierende, begehbare Lichtskulptur.


  • 11.30 Uhr Ludwig Galerie Schloß Oberhausen, Ausstellung zur Landmarkenkunst

    Als Tor zu den Kunstorten der IBA zeigt die Ludwig Galerie die Ausstellung "Kunst setzt Zeichen - Landmarken-Kunst". Die Ausstellung will Menschen informieren und anregen, die künstlerisch gestalteten Landmarken zu erleben.



  • Als Relikt einer ausgedehnten Industrielandschaft ragt, in direkter Nachbarschaft zu Oberhausens Neuer Mitte, der ehemalige Scheibengasbehälter in Form eines 117,6m hohen Stahlzylinders in den Himmel. Vor dem Abriß gerettet und auf genial einfache Weise nutzbar gemacht, zeugt er von der großindustriellen Geschichte der Stadt und der Region. Ab Oktober wird hier die Ausstellung "Blaues Gold" zum Thema Wasser gezeigt


  • 14.00 Uhr Siedlung Eisenheim, Oberhausen

    Die Arbeitersiedlung Eisenheim ist die, älteste im Ruhrgebiet noch erhaltene Firmensiedlung.. Bei einem Spaziergang werden viele der charakteristischen Elemente dieser Siedlungsform noch heute sichtbar. Die typischen architektonischen Stilelemente, als auch viele sozialgeschichtliche Zusammenhänge des Leben und Wohnens der Industriearbeiter, lassen sich an authentischem Ort äußerst plakativ schildern.


  • 15.00 Uhr Tetraeder (Haldenereignis Emscherblick), Bottrop

    Bergehalden prägen das Relief der Emscherregion; der Bergbau hat innerhalb von nur 150 Jahren aus einer ursprünglich nahezu erhebungsfreien Flußniederung eine Hügellandschaft geformt - künstliche Berge als deutliches Zeichen gigantischer industrieller Prozesse. Der 60 m hohe Tetraeder krönt seit 1994 eine dieser Halden. Von drei Aussichtsplattformen aus eröffnet sich dem, der zunächst die Halde, dann die kühne, fragil erscheinende Stahlrohrkonstruktion erklettert, ein Blick über die gesamte Region. Der Tetraeder ist sowohl ein Symbol des Wandels als auch ein weithin sichtbarer Hinweis auf die außergewöhnliche Geschichte dieser spannungsreichen Landschaft.



  • Zollverein XII wurde 1932 als leistungsstärkste Zeche der Welt in Betrieb genommen, ein Prestige-Projekt der Vereinigten Stahlwerke AG. Heute steht das gesamte Bauhaus-Ensemble unter Denkmalschutz und Zollverein ist auf dem Weg, die ehemalige Nutzung weiter zu schildern und gleichzeitig ein Kunst-, Kulturzentrum von europaweiter Bedeutung zu entwickeln. Das ehemaligen Kesselhaus der Zeche ist nach Umbauten von Sir Norman Foster und Partner zum Sitz des Designzentrums NRW geworden. Ein industriegeschichtlicher Denkmalpfad führt durch die Übertagegebäude und lässt die Arbeitswelt von Bergleuten erleben.


  • 18.00 Uhr Möglichkeit zum Abendessen im "Casino Zollverein"

    Es ist das ehemalige Niederkompressoren-Haus der Zeche. Besonders das industrielle Ambiente und eine sehr gute Küche zeichnet diese Örtlichkeit aus.


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© 2006 Andreas Rickenbrock Touristik, Bochum